Home Gold & Silber in künstlerischer Verwendung Hildesheimer Silberfund

Der Hildesheimer Silberfund

In den Jahren 1895-1899 wurden unter größter Schonung des überlieferten Erhaltungszustandes die losen Teile der Gefäße, Henkel und dergleichen, an ihren alten Stellen wieder angesetzt und die zahlreichen Bruchstücke in ihren ursprünglichen Zusammenhang wieder eingefügt. Publikation der königlichen Museen: Der Hildesheimer Silberfund.

Die sämtlich aus Silber gefertigten Geräte wurden in der Erde sorgfältig verpackt vorgefunden. Sie bilden der Hauptmasse nach ein hervorragend feines, wenn auch nicht vollständiges Tafelservice, das größtenteils römischen Ursprungs ist und aus früh augusteischer Zeit stammt. Einige Stücke sind etwas älter, andere scheinen gallischen Ursprungs zu sein. Alle Stücke sind wirkliches Gebrauchsgerät, und nicht Scheingerät, wie dies bei Gräberfunden vorkommt, sie geben daher nicht nur von der Technik und den Kunstformen, sondern auch von den Lebensgewohnheiten des vornehmen Römers der ersten Kaiserzeit eine lebendige Anschauung. Die länglichen Teller von drei verschiedenen Formen, ebenso die glatten Näpfe in drei verschiedenen Größen sind in je drei Exemplaren vorhanden, entsprechend der Sitte, zu Dreien (im triclinium) zu Tisch zu liegen. Die Teller, welche man in der Hand hielt und gegen die Brust lehnte, sind daher nicht rund, sondern länglich und mit zwei Griffen versehen, den einen fasst der Vorschneider, um den gefüllten Teller zu reichen, den andern der Gast. Zwischen den Lagernden steht ein kleiner Tisch von Stuhlhöhe, der nur zum Absetzen bestimmt ist. Für die Feldausstattung besteht derselbe aus einem zusammenlegbaren Dreifuß, auf welchen silberne Platten gelegt wurden. Zum Wechseln bei den Gängen sind drei solcher Platten vorhanden. Zum Auftragen der Speisen dienen ferner drei kleine runde Schüsseln mit verziertem Rand und vier Näpfe in Form unserer Kasserolen mit langen schmalen Griffen. Die Näpfe selbst, welche auch wohl dem Feuer ausgesetzt wurden, müssen leicht zu putzen sein und sind ganz glatt, die Griffe dagegen von einfacher, aber sehr beachtenswerter Bildung, vorzüglich anzufassen, mit Blattornamenten, welche die Richtung des Gerätes klar ausdrücken. Zum Auftragen diente ferner eine Schale, vielleicht zur Aufnahme von Eiern bestimmt, dazu ein ähnlich verziertes Salzfass und ein flacher kleiner Napf auf drei Füßen, wohl für Gewürze, mit einem eingegrabenen, mit Niellomasse ausgefüllten Blattkranz. Der Kandelaber - nur der Fuß vorhanden hat den bekannten Typus, drei geschwungene leichte Füße, in Krallen endend, dazwischen hängende Palmetten.

Mischkessel des Hildesheimer Fundes

Mischkessel des Hildesheimer Fundes. 0,41 hoch

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