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Gold – mehr als ein Schmuckmetall

Neben Silber ist Gold das bekannteste Edelmetall. Eine Tatsache, die an sich schon auf den besonderen Charakter des Goldes hinweist. Wie eng der Mensch und das Edelmetall miteinander verbunden sind, beweist ein Blick in der Geschichte zurück. Neben den Waffen und Bauwerken der Antike sind es immer wieder Goldfunde, die besonders begeistern. Und auch heute genießt das Edelmetall eine Sonderstellung, die es wertvoll und begehrt macht.

Worin liegt aber die Faszination für dieses Element mit dem chemischen Symbol Au? Ist es die Dichte von Gold, die mit 19,32 g/cm3 als beachtlich bezeichnet werden darf? Oder ist es einfach der besondere Glanz, das Feuer, welches von einem Goldstück ausgeht? Wahrscheinlich eine Mischung aus verschiedenen Gründen. Denn weder die Golddichte noch der Glanz oder die Seltenheit erklären, warum für Gold Kriege geführt und Weltreiche gestürzt worden.

Gold – ein Allround-Talent

Gold ist vor allem wegen der Verwendung als Münz- und Schmuckmetall bekannt. Und gilt deshalb als Statussymbol und Wertanlage. Allerdings ist das Edelmetall weit mehr – es dient aufgrund seiner besonderen Eigenschaften in der Elektrotechnik und Medizin. Gold ist schließlich korrosionsbeständig, ein hervorragender Leiter und reflektiert Licht ausgezeichnet.

Insbesondere in der Lasertechnologie hat sich Gold bewährt. Gleichzeitig lassen sich Legierungen aus Gold, Silber und Kupfer relativ leicht herstellen. Eine Entdeckung, die nicht erst die Moderne gemacht hat. Schmuckmetalle, wie Weiß- oder Rotgold, entstehen zum Beispiel aufgrund dieser Legierungen.

Gold – suchen, finden, schmelzen

Das Edelmetall Gold ist ein gefragter Rohstoff. Gewonnen wird Gold nicht nur durch den klassischen Bergbau. Das Goldwaschen macht sich die hohe Dichte von Gold zunutze. Die kleinen Goldflitter und Körner lassen sich aufgrund der Golddichte leicht von anderen Partikeln trennen – entweder in der klassischen Goldwaschpfanne (Sichertrog) oder in größerem Maßstab.

Obwohl viele Goldseifen erschöpft sind, haben diese „urtümliche“ Methode und die Golddichte immer noch eine Bedeutung. Explorationsgeologen greifen heute noch zum Sichertrog, um neue Lagerstätten zu erkunden. Und machen sich damit die hohe Dichte von Gold zunutze.