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Goldschmuck aus Grüngold: Von Trauringe bis Ketten!

Besonderer Goldschmuck wird aus einer Legierung hergestellt, die das Gold grünlich schimmern lässt. Gold muss für die Schmuckherstellung legiert werden, da Feingold viel zu leicht zerkratzen könnte oder sich verbiegen würde. Feingold ist grundsätzlich zu weich, um den Belastungen des Alltags von Schmuckstücken auszuhalten. Durch die Legierung werden die Eigenschaften des Goldes hervorgehoben und verbessert.

Die Legierung aus der Grüngold hervorgeht, kommt ohne den Zusatz von Kupfer aus. In Rotgold, Roségold und Gelbgold sind Kupferanteile enthalten. Für die Herstellung von Grüngold wird dem Feingold Silber zugesetzt, und zwar im Verhältnis 1:1. Dies entspricht einem Goldanteil von 646/1000. Durch diese Mischung erhält das Gold eine grüne Farbe. Durch den Silberanteil ist der Farbton der Goldlegierung sehr hell. Das Goldstück wird also grünlich und hell schimmernd.

Gelegentlich wird ein Drittel des Silberanteils in Grüngold Schmuck durch Cadmium ersetzt. Durch den Zusatz von Cadmium wird die Goldlegierung wesentlich grüner. Die grüne Farbe wird stark intensiviert. Leider verschlechtern sich durch diese Zugabe auch andere Eigenschaften. Die Legierung lässt sich schwieriger verarbeiten, da die Schmelztemperatur sich stark erhöht. Dazu kommt noch die Tatsache, dass eine Legierung mit Cadmium nicht Anlaufbeständig ist und gelegentlich nachpoliert werden muss.

Grüngold wird meistens für Schmuck verwendet, die florale Muster oder Blätter abbilden sollen. Für die Darstellung von Blättern und Bäumen eignet sich Grüngold ganz besonders gut aber es wird nur sehr selten verwendet. Der Preis für diese Legierung ist relativ niedrig. Der Wert der Grüngold-Legierung steigt, wenn das Cadmium durch Silber ersetzt wird. Generell steigen Goldschmuck-Stücke im Wert, je mehr Goldanteil sie besitzen und je hochwertiger die beigemischten Metalle sind. Kommen noch Schmucksteine hinzu, steigt der Wert natürlich noch weiter an.