Goldvreneli 10 und 20 Franken

Goldvreneli 10 und 20 FrankenGoldvreneli 10 und 20 FrankenGoldvreneli 10 und 20 FrankenGoldvreneli 10 und 20 Franken

20 Franken: 1897, 1898, 1899, 1900, 1901, 1902, 1903, 1904, 1905, 1906, 1907, 1908, 1909, 1910 , 1911, 1912, 1913, 1914, 1915, 1916, 1917, 1918, 1919, 1920, 1921, 1922, 1923, 1924, 1925 , 1926, 1927, 1928, 1929, 1930, 1931, 1932, 1933, 1934, 1935 sowie 1947 und 1949.

10 Franken: 1911, 1912, 1913, 1914, 1915, 1916, 1917, 1918, 1919, 1920, 1921 und 1922

Der Goldvreneli ist eine Schweizer Goldmünze und in 2 Varianten zu bekommen: 10 und 20 Franken.

Die schweizerische Münze, der 20 Franken Goldvreneli, gehört zu der populärsten Anlagemünze in der Schweiz. In der Zeit von 1897 bis 1949 wurde das Schweizer Goldvreneli in einer Gesamtauflage von 58,6 Millionen Stück hergestellt. Anfänglich wurde die Münze für den Umlauf geprägt. Im Jahr 1936 hat ist ihren Kurswert verloren und war somit kein Zahlungsmittel mehr. Seitdem ist die 20 Franken Münze nur noch als Handelsgoldmünze im Umlauf. Der Name der Münze ist eine Verkleinerungsform des Vornamens Verena, der in der Schweiz sehr geläufig ist.

Design des Goldvreneli

Auf der Vorderseite von allen Goldvreneli Münzen ist eine Frauenbüste unter dem Schriftzug „Helvetia“ dargestellt. Es handelt sich um eine junge Frau mit einem Flechtzopf und im Hintergrund eine Bergkulisse. Auf der Kleidung sind Edelweißblumen zu erkennen. Der Name des Künstlers F. Landry ist recht unten im Perlkreis angegeben. Auf der Rückseite zeigt sich das Wappen der Schweiz mittig in dem aufgeprägten Wert 20 FR. Das Wappen ist mit Eichenlaub umrandet. Das Prägejahr der Münze befindet sich unterhalb des Motivs sowie an der rechten Seite das Münzzeichen „B“. Prägungen aus den Nachkriegsjahren von Februar 1945 bis April 1947 sind noch mit einem vorangestellten „L“ und der Jahreszahl 1935 ausgestattet. Am Münzrand zeigen sich 22 Sterne in einer erhabenen Prägung. Weitere Prägungen aus den Nachkriegsjahren aus den Jahren 1947 und 1949 tragen die Randschrift "AD LEGEM ANNI MCMXXXI" was übersetzt bedeutet (nach dem Gesetzt von 1931). Die 10- und 100 Goldvrenelis sind auf der Rückseite im oberen Teil mit dem Schweizer Kreuz inmitten eines Strahlenkranzes versehen. Mittig ist der Nennwert geprägt sowie das Prägejahr. Der untere Bereich zeigt Alpenrosen und Enzian. Im untersten Teil ist das Münzzeichen „B“ für Bern geprägt. Der 10 Franken Goldvreneli hat einen geriffelten Rand und der des 100 Franken Goldvrenelis ist mit der Inschrift „Dominus Providebit“ (Der Herr wird vorsorgen) ausgestattet.

Ausgabe des Goldvreneli

In den Jahren von 1911 bis 1922 gab es auch 10 Franken Goldvreneli Prägungen mit einer Auflage von 2,6 Millionen Exemplaren. Der 100 Franken Goldvreneli wurde 1925 mit einer Auflage von 5000 Stück geprägt. Die Normen der lateinischen Münzunion waren maßgeblich für die Münzen. Das Goldvreneli hat die Nachfolge der Goldmünze Helvetia, die in der Zeit von 1883 bis 1896 geprägt worden ist. In der heutigen Zeit ist in der Schweiz das Goldvreneli ein beliebter Geschenkartikel oder ein beliebter Preis bei einem Wettbewerb. Die 20 Franken Goldvreneli sind bei den meisten Banken und Münzhändlern zum Goldpreis plus eines Prägeaufschlags von ca. 5 bis 9% zu erwerben. In der Hauptsache dient die Münze zu Anlagezwecken. Bei den auflagenschwachen Jahrgängen herrscht jedoch ein Sammlermarkt. Mit besonders hohen Aufpreisen wird die 100 Franken Ausgabe aus 1926 gehandelt. Für alle EU-Staaten ist die Münze von der Mehrwertsteuer befreit.