Kupfer! Das neue Gold? Kupferpreis steigt weiter!

Kupfer BarrenDer Preis für Kupfer steigt schon seit Jahren an. Wenn man den Experten-Prognosen glaubt, wird der Preis noch weiter ansteigen. Denn Kupfer wird immer beliebter aber neue Kupfermienen sind nicht geplant. Auf dem Prinzip von Angebot und Nachfrage ist es daher nur logisch, dass Kupfer immer wertvoller wird. Doch wird Kupfer bald wertvoller sein als Gold? Im Jahre 2011 werden wir insgesamt 21 Millionen Tonnen Kupfer benötigen.

Der Preis von Kupfer steht kurz vor dem Durchbruch der wichtigen 10.000-Dollar-pro-Tonne-Grenze. Manche Experten sind der Meinung, dass die Rekordpreise des Kupfers nur durch Spekulationen hervorgerufen worden seien. Denn Banken spekulieren mittlerweile auch kräftig am Rohstoffmarkt. Doch dies ist nicht der alleinige Grund für die Preisentwicklung des Kupfers.

Mit dem Untergang der US-Investmentbank Lehman Brothers, im Jahr 2008, stieg auch der Preis für Wasserrohre und Stromkabel rapide an. Das Kupfer ist mittlerweile dreimal so teuer wie vor dem Bankrott der Bank. Dazu kommt noch die Tatsache, dass es in diesem Jahr voraussichtlich ca. 800.000 Tonnen weniger Kupfer gefördert werden wird, als es geplant war. Der Grund hierfür sind Verzögerungen beim Abbau und beim Ausbau der Kupfermienen und diverse Naturkatastrophen.

Durchbricht Kupfer auch die 12.000 US Dollar - Marke?

Dies könnte eine Preissteigerung mit sich bringen, die Kupfer in so einer Form noch nie durchlebt hat. Man schätzt, dass Kupfer noch dieses Jahr die 12.000 Dollar-Marke überschreiten wird. Experten gehen davon aus, dass es in den nächsten zwei Jahren nicht möglich sein wird, genug Kupfer zu fördern, um den Preis wieder zu senken. Darunter haben vor allem die kleinen Unternehmen zu leiden.

Doch die Kupfer-Förderung steigt nun deutlich an aber es mangelt an großen Abbaugebieten und Mienen. Daher geht die Förderung eher langsam voran. Im letzten Jahr kam es bereits zu einem Defizit an dem Rohstoff Kupfer, das bei ca. 444.000 Tonnen lag. Im Jahr 2011 wird es noch mehr werden. Derzeit schätzt man die Zahl auf 184.500 Tonnen, die in der Industrie fehlen werden.