DIE UNTERSCHIEDLICHEN ARTEN VON PERLEN

Bei der Vielzahl an Perlen, die sich auf dem Markt befinden, gibt es fünf unterschiedliche Arten von Perlen in den unterschiedlichsten Größen, Farben, Formen und Qualitäten.

Bitte beachten Sie, dass wir für Perlen keinen Ankaufspreis anbieten können. Sollten die Perlen jedoch in Goldschmuck eingefasst sein, können wir Ihnen für den Goldwert ein entsprechendes angebot unterbreiten.

SÜßWASSERPERLEN

Die Größe von Süßwasserperlen reicht von 5 mm bis zu 13 mm. Perlen mit einer Größe von weniger als 7 mm gelten als eher klein, während 7-8 mm und 8-9 mm zu den beliebtesten Größen für Halsketten aus Süßwasserperlen gehören. Alles ab einer Größe von 9-10 mm gilt als überdurchschnittlich groß, und solche Perlen sind seltener und wertvoller. Süßwasserperlen werden in der Regel in Seen und Flüssen in China gefunden. In den letzten Jahren hat sich die Qualität von Süßwasserperlen drastisch verbessert, so dass die Perlen heute sauberer, runder und glänzender sind. Aufgrund ihrer Massenproduktion sind Süßwasserperlen auch wegen ihres günstigen Preises beliebt. Süßwasserperlen haben in der Regel eine Größe von 5 mm bis 10 mm, sind aber oft auch in größeren Größen bis zu 13 mm erhältlich.

JAPANISCHE AKOYA-PERLEN

Seit den 1930er Jahren sind Akoya-Perlen die bekanntesten Perlen der Welt. Akoya-Perlen haben oft eine sehr runde und kugelförmige Form und zeichnen sich durch einen sehr hohen Lüster aus. Sie werden von einer kleinen Auster namens Pinctada Fucata in den Meeren Japans und Chinas gezüchtet und kommen in Größen von 2 mm bis 10 mm vor. Akoya-Perlen sind seit langem ein Favorit in der Perlenindustrie und werden häufig von Bräuten an ihrem Hochzeitstag getragen. Die Größe der japanischen Akoya-Perlen reicht von 2 mm biszu 10 mm. Perlen mit einer Größe von weniger als 6,0 mm gelten als eher klein, Akoya-Perlen mit einer Größe von mehr als 8,0 mm gelten als überdurchschnittlich groß, und solche Perlen sind seltener und wertvoller.

TAHITIANISCHE SÜDSEEPERLEN

Tahiti-Perlen, auch bekannt als schwarze Südseeperlen oder einfach schwarze Perlen, werden wegen ihrer unglaublich exotischen Farben und ihres spiegelnden Glanzes geschätzt. Während andere Perlenarten in der Regel nur eine begrenzte Farbpalette aufweisen, bestehen Tahiti-Perlen aus Hunderten von Obertönen mit unglaublich exotischen Farben wie Pfauengrün, Silbergrün, Blau und Aubergine, um nur einige zu nennen. Die Farbe der Perle hängt von der Farbe der Austernschale ab. Aufgrund ihrer Seltenheit sindschwarze Perlen seit jeher ein Symbol für Reichtum, ewige Liebe und Weisheit. Diese Perlen werden von der Auster Pinctada Margaritifera produziert, die ausschließlich auf Tahiti und einigen anderen französisch-polynesischen Inseln vorkommt. Tahiti-Südseeperlen haben eine Größe von 8 mm bis zu 20 mm in seltenen Fällen! Im Allgemeinen werden alle Größen von 11-12 mm und darüber als überdurchschnittlich angesehen. Solche Perlen sind sehr selten und wertvoll, besonders in höheren Qualitäten.

WEISSE & GOLDENE SÜDSEEPERLEN

Weiße und goldene Südseeperlen werden wegen ihrer klassischen Farbe und ihrer außergewöhnlichen Größe geschätzt. Diese seltenen Edelsteine werden von der Auster Pinctada Maxima produziert, die in sehr tiefen und küstennahen Gewässern vorkommt. Weiße Südseeperlen werden häufig vor den Küsten Australiens gefunden und sind in der Regel cremeweiß mit einem silbernen Unterton. Hochwertige goldene Südseeperlen werden in der Regel auf den Philippinen gefunden und weisen eine breite Palette von hell- bis dunkelgoldenen Farbtönen auf. Goldene Südseeperlen gehören zu den seltensten Zuchtperlen der Welt und sind aufgrund ihrer Größe und ihrer warmen, königlichen Farben bei Edelsteinliebhabern sehr beliebt. Goldene Perlen sind in der chinesischen Folklore besonders beliebt. Sie sollen vom Himmel gefallen sein, als Drachen zwischen den Wolken kämpften. Goldene Perlen gelten als Glücksbringer, die ihren Besitzern Reichtum, Erfolg und Mut bringen. Weiße und goldene Südseeperlen reichen von einer Größe von 3,0 mm bis zu 9,5 mm. Perlen unter 7,0 mm werden als klein angesehen. 7,0 mm bis 8,0 mm sind im Allgemeinen die beliebteren Größen für Halsketten, während alles über 8,0 mm als seltener und wertvoller gilt, insbesondere bei den höheren Qualitäten.

KESHI PERLEN

Keshi-Perlen sind kleine Perlen ohne Kerne, die typischerweise als Nebenprodukt der Perlenzucht entstehen. Das Wort Keshi kommt von Keshinomi, dem japanischen Wort für Mohnsamen. Es handelt sich um sehr einzigartige Perlen, die schwer zu beschreiben sind. Es gibt sie in einzigartigen Formen und Größen, aber sie sind keine Barockperlen. Manchmal sehen sie ein wenig flach aus, manchmal ein wenig dick, und ansonsten können sie eine fast wellenförmige Oberflächenstruktur haben. Sie bestehen zu 100% aus Perlmutt und haben keinen Kern. Der Name Keshi stammt aus Japan und bezeichnet kleine Perlen, die sich aus losem Gewebe in Akoya-Austern bilden. Akoya-Austern sind klein, die Perlen, die sie produzieren, liegen im Bereich von 5 bis 8 mm, so dass die Keshis sogar noch kleiner waren, manchmal winzig klein, wie ein Mohnsamen. Heutzutage hat der Begriff Keshi eine breitere Bedeutung. Der Begriff beschreibt immer noch die Perlen, die aus losen Gewebestücken bestehen und keinen Kern haben, aber Keshis können eine Vielzahl von Größen haben und von jeder Muschel stammen, nicht nur von Akoyas. Da sie viel weniger wertvoll sind als ihre perfekten Zuchtperlen, sind Keshi-Perlen für den Züchter, der lieber eine normale Perle als eine unregelmäßige Keshi-Perle ohne Kerne aus einer Auster züchtet, nicht viel wert.