Goldrückführung der Bundesbank

Goldrückführung der Bundesbank

Erfahren Sie in diesem Artikel einige Details zur Goldrückführung aus New York.

Wie wir an dieser Stelle schon berichtet haben, plant die Bundesbank in den nächsten Jahren einen großen Teil der Goldreserven aus dem Ausland wieder nach Deutschland zu holen. Nun kamen die ersten Details ans Licht, wie diese Rückführung des Goldes funktioniert. In den letzten Jahren wurden lediglich fünf Tonnen Gold aus den Vereinigten Staaten nach Deutschland rücküberführt. In diesem Jahr kamen bereits 31 Tonnen Gold (Stand: März 2014) wieder zurück nach Deutschland. Der Transport des Goldes ist mit einem großen Aufwand verbunden, da nur jeweils eine Tonne Gold pro Flug transportiert werden kann. Dies hängt mit der Versicherung zusammen, welche maximal die Versicherung von einer Tonne Gold versichert. Auch muss bedacht werden, dass es sich bei jedem Transport um eine hochbrisante Angelegenheit handelt, denn bei einer Tonne Gold handelt es sich um einen sehr hohen zweistelligen Millionenbetrag.

Rückführung des Goldes

Hintergründe zur Rückführung

Es macht durchaus Sinn, dass Gold im Ausland gelagert wird, um im Fall der Fälle Gold in Devisen tauschen zu können, damit die heimische Währung und Wirtschaft gestützt werden kann. Daher ist der Schritt auch richtig, die Goldreserven in Paris aufzulösen, da Frankreich bekanntlich der europäischen Währungsunion angehört, sodass im Krisenfall kein Tausch in eine andere Währung möglich wäre. Die Standorte London und New York hingegen bieten ein hohes Maß an Möglichkeiten, um Gold schnell und zu guten Konditionen in Devisen eintauschen zu können. Trotzdem ist es richtig, dass die Bundesbank beschlossen hat, dass einer großer Teil der Goldreserven im Inland gelagert werden sollen. Dies hat den Vorteil, dass zu jeder Zeit Zugriff auf das Gold besteht und das keine Gerüchte aufkommen können, dass das Gold nur auf dem Papier vorhanden ist.?

Bundesbank deckt Fehlinformationen auf