Schilling Münzen / das alte Geld aus Österreich

Schilling MünzenDie Schilling Münze war von 1924 bis 1999 die offizielle Währung Österreichs. Noch bis 2002 war der Schilling noch gesetzliches Zahlungsmittel, obwohl der Euro zu dieser Zeit schon im Umlauf war. In den Jahren 1938 bis einschließlich 1945, zur Zeit des Nationalsozialismus in Österreich, war die Reichsmark die offizielle Währung.

Die Schilling Münzen ersetzten die entwertete Krone, die auf Grund des ersten Weltkrieges unter eine Inflation zu leiden hatte. Die am 14. November 1922 gegründete Österreichische Nationalbank legte den Wert der Schilling Münzen fest. Eine Schilling Münze entspricht 100 Groschen. Die Stückelung der Groschen war folgende: 50 Groschen, 10 Groschen, 5 Groschen, 2 Groschen und 1 Groschen. Die Stückelung der Schilling Münzen war folgende: 5 Schilling, 2 Schilling, 1 Schilling und ½ Schilling.

Seit dem Jahr 1926 wurden Goldmünzen herausgegeben, die einen Wert von 100 Schilling und 25 Schilling hatten. Der österreichische Schilling wurde schnell zur stabilen Währung, was ihm den Spitznamen „Alpendollar“ einbrachte. Als 1938 die Deutsche Reichsmark eingeführt wurde, war der Wechselkurs 1,50 Schilling = 1 Mark. Nach 1945 sollte in Österreich schnell wieder eine unabhängige Währung eingeführt werden. So

entstand am 30. November 1945 das neue Schillingsgesetz, unter dem die Reichsmark zum Schilling umgetauscht wurde, und zwar im Verhältnis 1:1.

Zudem wurden noch Silber- und Goldmünzen als Gedenkmünzen geprägt. Die Stückelung lag bei den Silbermünzen bei 500, 200, 100, 50 und 25 Schilling. Bei den Goldmünzen war die Stückelung 2000, 1000, 500 und 200 Schilling.

Im Jahr 1999 wurden die Schilling Münzen vom Euro abgelöst. Ein Euro war so viel wert wie 13,7603 Schilling. Noch bis zum 28.02.2002 konnte man in Österreich noch mit Schilling zahlen.