Goldboom - der Run auf`s gelbe Edelmetall ist nicht zu stoppen!

Zur Zeit der Finanzkrise vertrauen immer mehr Anleger auf Gold. Dies hat einen regelrechten Goldboom zur Folge. Immer mehr Investoren kaufen Gold, was die Nachfrage entsprechend steigert und das Gold noch wertvoller werden lässt. Seit dem Jahr 2001 stieg der Goldpreis von 255 Dollar auf ca. 1200 Dollar pro Feinunze Gold an (Der Preis ist abhängig von den Rohstoffbörsen und variiert). Dennoch ist Gold eine gute Wertanlage, da sein Wert weiter steigen wird und sich der Goldpreis stetig verändert und nicht sprunghaft steigt oder fällt, wie es bei Aktien der Fall ist. Der Goldboom ist absolut nachvollziehbar.

Da der US-Dollar gerade eine sehr schwere Zeit durchmacht, droht eine Inflation. Daher haben große Banken, wie die indische Notenbank, sehr viel Geld in Gold investiert. Die indische Notenbank kaufte rund 200 Tonnen Gold an. Weitere Banken, die zuvor in den Dollar investiert hatten, werden wahrscheinlich folgen und den schwachen Dollar in Gold umwandeln lassen, damit sie auf der sicheren Seite sind. Auch dieses Verhalten treibt den Goldboom vorran.

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Der Goldboom ist zudem noch dafür verantwortlich, dass immer mehr Goldankauf-Unternehmen aufkommen. Man sollte sich das Goldankauf-Unternehmen, mit dem man arbeiten möchte, jedoch sehr gut anschauen, bevor man sich für einen Verkauf entscheidet. Arbeitet ein Unternehmen mit überhöhten Einrichtungsgebühren, en Versandkosten oder sonstigen versteckten Kosten, sollte man sich an ein anderes Unternehmen wenden. Die FMA nennt diese Unternehmen, die sich an den Endverbraucher von Goldwaren richten, um ihn über den Tisch zu ziehen, schlicht „Rendite-Zerstörer“. Manche Unternehmen bieten zum Beispiel sogenannte „Goldsparpläne“ an, die sehr hohe Provisionen versprechen, der Kunde bekommt sein Geld jedoch nur Zug um Zug, sodass das Risiko steigt, der Goldkurs könne zurück gehen. In diesem Fall würde ein Investor vielleicht weniger für sei Gold bekommen, als es zum Zeitpunkt des Kaufes wert war.