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Österreichische Dukaten gehören zu den bekanntesten historischen Goldmünzen Europas. Besonders häufig werden heute der 1-Dukat und der deutlich größere 4-Dukaten gehandelt. Beide Münzen bestehen aus sehr hochhaltigem Dukatengold mit einem Feingehalt von 986/1000 Gold. Dadurch besitzen sie einen hohen Materialwert und sind beim Goldankauf besonders interessant.
Wenn Sie eine 1-Dukat- oder 4-Dukaten-Goldmünze verkaufen möchten, zählt vor allem der enthaltene Feingoldanteil. Der aktuelle Ankaufspreis richtet sich nach dem tagesaktuellen Goldkurs, dem Gewicht der Münze und der Echtheit des Stücks.


| Münze | Gewicht | Goldlegierung | Ankaufspreis |
|---|---|---|---|
| 1 Dukat | 3,49 Gramm | 986 Gold | 394,58 € |
| 4 Dukaten | 13,96 Gramm | 900 Gold | 1.578,32 € |
Stand: Ankaufspreise vom 10.07.2026, 23:55 Uhr - ohne Gewähr
Der Dukat ist eine historische Goldmünze, die ihren Ursprung im mittelalterlichen Venedig hat und sich später in vielen europäischen Ländern verbreitete. Auch in Österreich wurden Dukaten geprägt und als Handelsgoldmünzen genutzt.
Die österreichischen Dukaten zeigen meist Kaiser Franz Joseph und den Doppeladler. Besonders verbreitet sind Nachprägungen mit dem Jahrgang 1915. Diese Jahreszahl findet man auch auf modernen Nachprägungen der Münze Österreich. Die Münze Österreich weist darauf hin, dass sowohl der einfache als auch der vierfache Dukat bis 1858 offizielles Zahlungsmittel waren und spätere Stücke als Handelsgoldmünzen hergestellt wurden.
Ja. Viele Dukaten mit dem Jahrgang 1915 sind offizielle Nachprägungen. Sie bestehen dennoch aus hochhaltigem Gold und besitzen einen entsprechenden Materialwert.
Ja. Auch gefasste Dukaten, Münzanhänger oder Schmuckstücke mit Dukaten können verkauft werden. Dabei wird sowohl die Münze als auch eine mögliche Goldfassung bewertet.
Der Dukat ist eine Goldmünze, die in ganz Europa sehr stark verbreitet war. Von Venedig bis Österreich wurden Dukaten hergestellt. Alle Dukaten haben einen Feingoldgehalt von 986/1000. Der erste Dukat der jemals geprägt wurde, wurde im Jahre 1284 in Venedig hergestellt.
Der Dukat hat eine orange/ gelbgoldene Farbe, da 1.4 Prozent der Masse aus Kupfer bestehen. Da die Dukaten Goldmünze keinen überhöhten Wert hatte (der Nennwert entsprach dem Goldwert) und eine hohe Feinheit besitzt wurde die Goldmünze oft von goldverarbeitenden Handwerkern als Rohstoff für die Anfertigung von Schmuckstücken verwendet. Ein Sprichwort der Goldschläger besagt:
„Ein Dukaten, gut geschlagen, bedecken Ross und Reiter bis zum Kragen“. Das bedeutet, dass man das Dukatengold so fein bzw. dünn schmieden kann, dass sich sogar zur Vergoldung eines Ritters und dessen Tier eignet. Eine andere Interpretation des Spruches sagt, dass man mit dem Dukaten einen einfachen Mann „kaufen“ kann, und zwar samt seinem Pferd.
Die Österreichischen Dukaten wurden von 1852 bis 1914 geprägt und waren wahrscheinlich bis 1858 auch eine Art gesetzliches Zahlungsmittel. Nach 1858 wurde der Dukat als gesetzliches Zahlungsmittel nicht mehr anerkannt.
Originalprägungen: 1852 (nur 1 Dukaten), 1853 (nur 1 Dukaten),, 1854, 1855, 1856, 1857, 1858, 1859, 1860, 1861, 1862, 1863, 1864, 1865, 1866, 1867, 1868, 1869, 1870, 1871, 1872, 1873, 1874, 1875, 1876, 1877, 1878, 1879, 1880, 1881, 1882, 1883, 1884, 1885, 1886, 1887, 1888, 1889, 1890, 1891, 1892, 1893, 1894, 1895, 1896, 1897, 1898, 1899, 1900, 1901, 1902, 1903, 1904, 1905, 1906, 1907, 1908, 1909, 1910, 1911, 1912, 1913 und 1914Nachprägungen: 1915
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