Wieso ist Gold wertvoll?

Jedes Jahr werden fast 90 Millionen Unzen Gold rund um den Globus gefördert und sorgen für eine Gesamtfördermenge von fast 5600 Millionen Unzen. Dies bedeutet, dass die jährliche Fördermenge in etwa dem 62-sten Teil der gesamten bereits geförderten Goldunzenmenge entspricht. Betrachtet man dies einmal unter dem Aspekt der Seltenheit, kann man Gold nicht unbedingt als selten einstufen. Vor allem wenn man Gold in Vergleich zu anderen Edelmetallen wie Silber setzt, welches sehr stark von der Industrie verwendet wird. Oder Rohstoffe wie Öl oder Weizen im Vergleich, deren Lagerbestände oftmals nur wenige Wochen oder Monate den Weltbedarf decken würden, falls keine weitere Förderung / Produktion erfolgen würde.

Gold als Konstante

Hier ist auch der größte Unterschied zu vielen anderen Rohstoffen zu erkennen, im Gegensatz zu Öl oder Weizen wird Gold nicht verbraucht, sondern viel mehr gelagert. Denn Gold bzw. der Wert des Goldes entsteht nicht durch die Verwendung des Rohstoffes, sondern vielmehr durch die Lagerung und den Besitz des Goldes. So kann von der Konstante Gold gesprochen werden, welche auf der ganzen Welt als eine sichere und krisenfeste Anlageform angesehen wird.

Inflation stärkt den Werterhalt von Gold an

Gemessen an der Goldmenge, welche gerade einmal um 1,5% pro Jahr wächst, gibt es zurzeit eine wahre Papiergeldflut. Alleine der Dollar bzw. die Dollarmenge ist im letzten Jahr um fast 30% gestiegen. Daraus resultiert zwangsläufig, dass der Dollarpreis je Unze Gold aufgrund der gestiegenen Anzahl an Papiergeld steigen wird. Gold eignet sich auch wunderbar als Alternativwährung, da Gold einzig und alleine durch seine Feinheit und sein Gewicht wertmäßig bestimmt wird. Um dies noch zu verdeutlichen, lässt sich beispielsweise bei Diamanten niemals ein zweiter identischer Diamant finden, sodass der Preis für jeden Diamanten individuell ist. Dies ist einer der Gründe, wieso Gold bei den Notenbanken als Währungsreserve genutzt wird.