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Gold gibt es nicht nur als klassisches Gelbgold. Je nach Zusammensetzung entstehen unterschiedliche Goldlegierungen wie Weißgold, Rotgold, Roségold, Grüngold oder seltenere Farbvarianten. Entscheidend ist dabei immer die Mischung aus Feingold und weiteren Metallen wie Silber, Kupfer, Palladium oder Zink.
Für den Wert eines Schmuckstücks ist jedoch nicht allein die Farbe wichtig. Maßgeblich sind vor allem der Feingoldanteil, das Gewicht und der aktuelle Goldankaufspreis. Deshalb kann ein schlichtes Schmuckstück aus 750er Gold oft wertvoller sein als ein auffälliger Ring mit niedrigerem Goldgehalt.
Bei Goldankauf123 können Sie Goldschmuck, Altgold, Bruchgold, Zahngold, Goldmünzen und Goldbarren sicher und unkompliziert verkaufen. Nutzen Sie gerne unseren Goldrechner oder senden Sie uns Ihre Stücke zur professionellen Prüfung ein.
Die Zahl 585 steht für den Feingoldanteil. 585er Gold enthält 58,5 Prozent reines Gold. Die übrigen Bestandteile bestehen je nach Legierung zum Beispiel aus Silber, Kupfer oder Zink.
Ja, bezogen auf den Goldanteil ist 750er Gold wertvoller, weil es 75 Prozent Feingold enthält. 585er Gold enthält 58,5 Prozent Feingold. Beim Ankauf zählen zusätzlich das Gewicht und der aktuelle Goldpreis.
Reines Gold ist sehr weich. Durch die Beimischung anderer Metalle wird es härter, stabiler und besser für Schmuck geeignet. Außerdem entstehen durch verschiedene Mischungen unterschiedliche Farben wie Gelbgold, Weißgold oder Rotgold.
Nein, nicht grundsätzlich. Der Wert hängt vom Feingoldanteil ab. Ein Ring aus 750er Weißgold enthält genauso 75 Prozent Gold wie ein Ring aus 750er Gelbgold. Die Farbe allein entscheidet nicht über den Ankaufspreis.
Häufig finden Sie eine kleine Prägung wie 333, 585 oder 750 auf dem Schmuckstück. Ist keine Prägung vorhanden oder ist diese schlecht lesbar, kann eine professionelle Prüfung den tatsächlichen Edelmetallgehalt bestimmen.
Ja. Für den Goldankauf ist es meist unerheblich, ob ein Schmuckstück beschädigt, gerissen oder unvollständig ist. Entscheidend sind vor allem Feingoldanteil und Gewicht.
Reines Gold ist sehr weich und für viele Schmuckstücke nur eingeschränkt geeignet. Damit Ringe, Ketten, Armbänder oder Uhrengehäuse stabiler und alltagstauglicher werden, wird Gold mit anderen Metallen gemischt. Diese Mischung nennt man Goldlegierung.
Die bekannten Angaben wie 333, 585 oder 750 zeigen den Feingoldanteil in Tausendteilen an. Ein Schmuckstück mit der Prägung 585 besteht also zu 58,5 Prozent aus Gold. Die restlichen Bestandteile können je nach gewünschter Farbe und Eigenschaft variieren.
| Goldlegierung | Karat | Feingoldanteil | Typische weitere Bestandteile |
|---|---|---|---|
| 333er Gold | 8 Karat | 33,3 % | Silber, Kupfer, Zink |
| 375er Gold | 9 Karat | 37,5 % | Silber, Kupfer, Zink |
| 585er Gold | 14 Karat | 58,5 % | Silber, Kupfer, Zink |
| 750er Gold | 18 Karat | 75,0 % | Silber, Kupfer, Palladium, Zink |
| 900er Gold | ca. 21,6 Karat | 90,0 % | meist Kupfer oder Silber |
| 916er Gold | 22 Karat | 91,6 % | meist Kupfer oder Silber |
| 999er Gold | 24 Karat | 99,9 % | nahezu reines Feingold |
Gelbgold ist die bekannteste und traditionellste Goldfarbe. Es entsteht meist durch eine Mischung aus Gold, Silber und Kupfer. Je höher der Goldanteil ist, desto wärmer und intensiver wirkt der Gelbton.
Typische Gelbgoldlegierungen sind 333er, 585er und 750er Gold. Besonders 585er Gelbgold ist bei Schmuck sehr verbreitet, da es einen guten Ausgleich zwischen Wert, Stabilität und Alltagstauglichkeit bietet.
| Name | Bestandteile | |
|---|---|---|
| Gelbgold 22 Karat | 92% Gold 4.2% Silber 4.2% Kupfer | |
| Gelbgold 18 Karat | 75% Gold 10-20% Silber 5-15% Kupfer | |
| Gelbgold 14 Karat | 58% Gold 4-28% Silber 14-28% Kupfer |
Neben dem klassischen Gelbgold haben auch Goldfarbvarianten in den letzten Jahren immer mehr an Beliebtheit gewonnen, vor allem Damenschmuck aber auch Uhren werden gerne mit diesen zum Teil sehr auffälligen Farbkombinationen versehen.
| Name | Bestandteile | |
|---|---|---|
| Blaugold 18 Karat | 75% Gold 25% Eisen | |
| Grüngold 18 Karat | 75% Gold 11-15% Silber 10-14% Kadmium | |
| Rotgold 18 Karat | 75% Gold 25% Kupfer |
Zum Vergleich Sterlingsilber besteht aus 92,5% Silber und 7,5 Prozent Kupfer.
Weißgold entsteht, wenn Gold mit hellen Metallen legiert wird. Früher wurden häufig nickelhaltige Legierungen verwendet. Heute kommen bei hochwertigem Weißgold oft Palladium, Silber oder andere helle Legierungsbestandteile zum Einsatz.
Damit Weißgold besonders hell und glänzend wirkt, wird es häufig rhodiniert. Dabei erhält das Schmuckstück einen feinen Überzug aus Rhodium. Diese Schicht sorgt für eine helle, silbrige Optik, kann sich bei regelmäßigem Tragen aber mit der Zeit abnutzen und erneuert werden.
| Name | Bestandteile | |
|---|---|---|
| Weißgold / Palladiumlegierung | 90% Gold 10% Palladium | |
| Weißgold / Nickellegierung | 75-85% Gold 8-10% Nickel 2-9% Zink |
Die wertvollste Legierung ist nicht automatisch die auffälligste. Entscheidend ist der Feingoldanteil. 750er Gold enthält beispielsweise 75 Prozent Gold, während 585er Gold 58,5 Prozent Gold enthält. 333er Gold besitzt dagegen nur 33,3 Prozent Feingold.
Sie besitzen Goldschmuck, Altgold, Bruchgold, Weißgold, Rotgold, Zahngold oder andere Edelmetallgegenstände? Dann können Sie den möglichen Ankaufspreis bequem über unseren Goldrechner ermitteln.
Auch wenn Sie die genaue Legierung nicht kennen, ist das kein Problem. Unsere Experten prüfen Ihre eingesandten Gegenstände professionell und unterbreiten Ihnen ein transparentes Angebot.
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