Seltene Erden Fonds

Rare earth elements, Seltene Erden oder Metalle der Seltenen Erden – neben Gold und Silber haben nur wenige Metalle soviel mediales Interesse ausgelöst. Mit von der Partie war fast immer China. Inzwischen der größte und dominante Produzent, drosselte China die Ausfuhren. Und trieb die Preise nach oben. Kein Wunder, dass plötzlich auch Privatanleger sich für das Thema Seltene Erden zu interessieren begannen.

Eine Tatsache, die allerdings nicht darüber hinwegtäuschen soll, dass Seltene Erden alles andere als leicht verdauliche Investments für den Privatanleger sind. Wer in Wertpapiere aus dem Rohstoffbereich investiert, muss genau wissen, was er tut. Denn der Markt entwickelt sich mit einer Rasanz und Eigendynamik, die viele private Anleger zu Anfang unterschätzen. Eine Möglichkeit, wie sich dieses Problem umgehen lässt - Seltene Erden Fonds.

Seltene Erden – Fonds oder Aktien?

Leider ist die Zahl der reinen Seltene Erden Fonds im Vergleich zu anderen Metallen eher gering. Zu lange lag das Potenzial der rare earth elements im Dunkeln. Bis die Finanzbranche nachgezogen hat, stellt sich die Frage, wie sich am besten der Rohstoffboom für´s eigene Portfolio nutzen lässt? Eine Variante wären Aktien, entweder der Minengesellschaften oder Rohstoffhändler. Die andere Variante: Rohstofffonds. Diese sind zwar keine ausgewiesenen Seltene Erden Fonds und laufen dem Interesse mancher Anleger zuwider.

Aber die etablierten Rohstofffonds haben einen großen Vorteil – der Investor muss sich um nichts mehr kümmern. Und ein Blick auf die Charts lässt auf einen generellen Aufwärtstrend hoffen. Aber egal, ob Aktie oder Fonds, eines sollte jeder Anleger im Hinterkopf haben. Die Rohstoffmärkte kennen nicht nur eine Richtung. In den vergangenen 2 Jahren hat sich deutlich gezeigt, dass es genauso schnell abwärtsgehen kann wie die Monate davor aufwärts. Solange der Rohstoffboom aber anhält, sind auch für Seltene Erden Fonds sicher eine gute Wahl, um nicht täglich den Markt im Auge behalten zu müssen.